NEUE IMPULSE FÜR DIE MODERNISIERUNG

Aufsuchende Energieberatung

Bis 2030 will Hessen seine Treibhausgasemissionen um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 reduzieren. „Ein Viertel unserer CO2-Emissionen entsteht in unseren Wohngebäuden, und das lässt sich mit heutigen Mitteln deutlich reduzieren. Deswegen sind Immobilienbesitzerinnen und -besitzer wichtige Partner beim Klimaschutz“, erklärte Jens Deutschendorf, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen anlässlich der Auftaktveranstaltung zur „Aufsuchenden Energieberatung“ am Dienstag, 29.09.2020, in Marburg.

„Weil Energieberaterinnen und Energieberater direkt ins Haus kommen, nennen wir das Programm ‚aufsuchende Energieberatung‘“, erklärt Dr. Karsten McGovern, Geschäftsführer der Landesenergieagentur (LEA) Hessen. Solche einstündigen Termine sollen einen ersten Impuls setzen, damit Immobilieneigentümer eine Sanierung angehen. „Ob Dach, Heizung oder Fassadendämmung – ein solches Gespräch bietet eine Orientierung, welche Maßnahmen Sinn machen.“ Die Beratung ist für Hausbesitzende von Ein- bis Zweifamilienhäusern dank Förderung durch den Bund und ergänzende Zuschüsse durch die LEA Hessen kostenlos. Die Schwellen für eine Beratung sollen möglichst niedrig sein.

Das Pilotprojekt hilft Bürgerinnen und Bürgern, dem heimischen Handwerk und darüber hinaus auch dem Klimaschutz.

Haus umgeben von Händen © pixabay

Hier finden Sie interessante Beiträge zum Thema aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Mehr lesen...

Die Fördermittelberatung der Landesenergieagentur (LEA) bietet Kommunen, Unternehmen und privaten Haushalten Auskunft und Unterstützung rund um die Themenfelder Energie und Klimaschutz. Mehr lesen...