Ländliche Räume Tour

Die Ländliche Räume Tour steht im Zusammenhang mit dem Aktionsplan „Starkes Land – Gutes Leben“. Damit möchten wir die Relevanz der ländlichen Räume betonen und zeigen, dass wir als Landesregierung die ländlichen Räume in den unterschiedlichsten Bereichen stärken. Mit der Tour werden besondere Projekte hervorgehoben, die bereits erfolgreich umgesetzt werden und das Leben vor Ort stärken. Ministerin Hinz besucht diese Projekte gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der hessischen Landesregierung.

 

 

Filmprojektor © pixabay
Filmprojektor © pixabay

Kultur auf dem Land: Der Verein künstLich sorgt für ein vielfältiges Angebot

Hinz und Dorn auf Tour durch die ländlichen Räume – Heute in Lich (18.10.2021)

Die Hessische Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die ländlichen Räume zu stärken. Hierzu gehört auch die Unterstützung von kulturellen Initiativen und Angeboten. Umweltministerin Priska Hinz und Wissenschafts- und Kunstministerin Angela Dorn haben heute den Verein künstLich besucht. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Kunst und Kultur für die Region dauerhaft zu erhalten, zu fördern und weiter zu entwickeln.

„Ins Theater gehen, einen Kinofilm ansehen oder Tanzen auf einem Konzert – wer diese Kultur erleben will, macht sich häufig auf den Weg in die nächste Stadt. Wir wollen erreichen, dass solche Angebote die vielfältig gelebte Kultur auch auf dem Land ergänzen. Der Verein künstLich zeigt, dass es funktioniert, ein kreatives und buntes Angebot auch im ländlichen Raum zu etablieren. Mit unserer Förderung wollen wir genau das unterstützen und wir wollen aufmerksam machen auf solche Projekte, damit sie andernorts Nachahmerinnen und Nachahmer finden,“ sagte Priska Hinz, die für die ländlichen Räume zuständige Ministerin. „Die Hälfte der hessischen Bevölkerung lebt auf dem Land. Zu attraktiven und lebenswerten Dörfern und Städten im ländlichen Raum gehören auch Orte der Begegnung, Veranstaltungen und Feste. Daher investiert die Hessische Landesregierung in zahlreiche Projekte, die genau das fördern“, so die Ministerin.

Im Fokus des Besuchs steht der Austausch mit den Akteurinnen und Akteuren des künstLich e.V. Der Verein bietet Kulturarbeit mit hoher Qualität, lokalem Bezug und überregionaler Anziehungskraft. Entscheidend für die erfolgreiche Arbeit ist das lokale Netzwerk: Spielstätten und Kooperationspartner sind das Filmkunsttheater „Kino Traumstern“ und die Kinokneipe „Statt Gießen“. Eine weitere Spielstätte ist das Kulturzentrum Bezalel Synagoge. Unter dem Namen „DAZWISCHEN zwischen den welten“ ist ein neuer Ausstellungs- und Begegnungsort 2021 in der alten Gärtnerei hinzugekommen. künstLich wird seit mehreren Jahren vom Land Hessen unterstützt: 2020 erhielt er durch die Strukturförderung der Soziokultur rund 26.000 Euro; weitere Förderung gab es für Veranstaltungsreihen wie den Kultursommer. Auch vom Programm „Ins Freie“, mit dem das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst Open-Air-Veranstaltungsformate während der Coronapandemie unterstützt hat, hat der Verein profitiert.

„Der Verein künstLich zeigt, wie vielfältig, wie bunt, wie vernetzt und kreativ Kulturarbeit auch in kleineren Städten sein kann“, so Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn. „Netzwerk ist hier nicht einfach ein Modewort, sondern Grundlage der Arbeit und Fundament für Kreativität, Gemeinschaft und den Austausch im Sozialraum. Ich freue mich sehr, dass wir heute die Menschen kennenlernen können, die das Kulturleben in Lich maßgeblich gestalten und wir die faszinierenden Orte besuchen können, in denen die wichtige Arbeit des Vereins stattfindet. Gerade die Projekte im ländlichen Raum geben wichtige Impulse in den Regionen, denn Kulturarbeit hat immer auch das Potenzial, Inklusion, Interkulturalität und Integration zu fördern. Wir möchten allen den Zugang zur Kultur ermöglichen und allen die Möglichkeit bieten, ihre Kunst zu leben. Denn wo kluge und kreative Köpfe sich entfalten können, tragen sie dazu bei, dass unsere Gesellschaft zukunftsfähig wird.“

© Ronald Rampsch – stock.adobe.com
© Ronald Rampsch – stock.adobe.com

E-Mobilität auf dem Land: Pilotprojekt „Ländlich e-mobil“ zeigt, wie es geht

Hinz und Al-Wazir auf Tour durch die ländlichen Räume (25.08.2021)

Die Hessische Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die ländlichen Räume zu stärken. Hierzu gehört auch die Unterstützung zukunftsweisender Mobilitätskonzepte wie das Projekt „Ländlich e-mobil – interkommunale Erprobung der Elektromobilität in Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf“, das Umweltministerin Priska Hinz und Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir im Rahmen einer Tour durch die ländlichen Räume heute besucht haben. 20 Gemeinden und Städte in den Kreisen Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf haben Elektrofahrzeuge für ihre Verwaltungen und Bauhöfe angeschafft. Dienstreisen finden jetzt klimafreundlich statt.

„Wir wollen mit unserem Besuch Aufmerksamkeit schaffen für dieses Projekt, das zeigt: E-Mobilität ist nicht nur was für die Stadt – ganz im Gegenteil. E-Mobilität bewegt auch die Menschen im ländlichen Raum,“ sagte Priska Hinz, die für die ländlichen Räume zuständige Ministerin. „Die Hälfte der hessischen Bevölkerung lebt auf dem Land. Hier sind das Zuhause, der Arbeitsplatz, Einkaufsläden und Freizeitangebote räumlich oft relativ weit voneinander entfernt. Mobilität ist damit auf dem Land ein zentraler Schlüssel, um am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Daher investiert die Hessische Landesregierung in zahlreiche Projekte, die genau das fördern. Wenn alle Gemeinden und Städte in Hessen mitmachen und vergleichbare Angebote umsetzen, sorgen wir nicht nur für einen Schub beim Ausbau der Elektromobilität, sondern wir steigern die Attraktivität der ländlichen Räume insgesamt“, so die Ministerin.

„Wir wollen in Hessen ein vernetztes, klimaschonendes und leistungsfähiges Verkehrssystem aufbauen, dass alle Hessinnen und Hessen im Alltag an ihre Ziele bringt. Denn für die Herkulesaufgabe klimaneutrales Hessen müssen wir alle an einem Strang ziehen und unseren CO2-Ausstoß – gerade im Verkehrssektor – senken. ‚Ländlich e-mobil‘ zeigt, wie das Realität werden kann und das Elektromobilität auch auf dem Land eine echte Alternative ist“, sagte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir.

Für das Projekt „Ländlich e-mobil“ beläuft sich das Gesamtprojektvolumen auf rund 777.000 Euro, die Hessische Landesregierung fördert mit rund 311.000 Euro 40 Prozent der Ausgaben.  Der 3-jährige Projektzeitraum endet im Dezember 2022. Teilnehmende Gemeinden sind Allendorf (Eder), Bad Arolsen, Battenberg (Eder), Edertal, Gemünden, Korbach, Rosenthal, Vöhl, Volkmarsen, Waldeck, Wetter, Dautphetal, Rauschenberg, Breidenbach, Frankenberg (Eder), Amöneburg, Fronhausen, Lohra und Weimar (Lahn). Derzeit sind 26 der geplanten 27 Elektrofahrzeuge an die Kommunen ausgeliefert und in Betrieb genommen wurden. Auch ist der Großteil der Ladeinfrastruktur bereits in Betrieb.

Am 21. Februar 2018 wurde die Offensive für die Ländlichen Räume „LAND HAT ZUKUNFT“ offiziell gestartet. Mehr lesen...

Die interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) „Ländliche Räume und gleichwertige Lebensverhältnisse“ ist ein Gremium aus Vertreterinnen und Vertretern aller hessischen Ministerien. Mehr lesen...