Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Förderbescheid für Umweltbildungszentrum im Tierpark

Tierpark
Umweltbildungszentrum im Tierpark

„Das Thema Umweltbildung ist entscheidend für unsere Gesellschaft. Wir leben in einer Zeit, in der wir die Herausforderungen im Umweltschutz erkennen und gleichzeitig noch die Möglichkeit haben zu handeln. Ich freue mich, dass der Tierpark Sababurg die Initiative ergreift und die ehemalige Kutscherscheune in ein Umweltbildungszentrum umbauen will. Hierfür darf ich heute einen Zuwendungsbescheid über 500.000 Euro überreichen“, sagte Staatssekretär Oliver Conz im Tierpark Sababurg.

Der Tierpark möchte seine Bildungsarbeit weiter mit regionalen Bildungsträgern vernetzen und neue Umweltbildungsangebote für alle Schulformen, außerschulische Bildungseinrichtungen und Familien schaffen. Im Erd- und im Obergeschoss sollen hierfür Seminarräume sowie eine Tagesküche entstehen.

Engagement für Umwelt- und Artenschutz

„Der Tierpark engagiert sich schon lange für den Umwelt- und Artenschutz und zeigt den Besucherinnen und Besuchern beispielsweise mit der im Jahr 2015 errichteten Bienenwelt, die Bedeutung der Biodiversität“, erklärte Conz. „Mit dem Umweltbildungszentrum wird dieses Engagement jetzt auf beeindruckende Weise fortgesetzt. Ich bin überzeugt, dass das Zentrum Naturliebhaberinnen und Naturliebhaber von nah und fern anlocken wird und damit nicht zuletzt auch der ländliche Tourismus in Hessen fördert.“

Der erste Kreisbeigeordneten Andreas Siebert betonte: „Der Tierpark Sababurg ist ein Besuchermagnet in der Nordspitze Hessens. Ein Grund für diesen Erfolg ist die Verbindung von Naturerfahrung, Freizeitangeboten und außerschulischen Lernorten. Das Umweltbildungszentrum ist ein weiterer wichtiger Baustein für diese drei Säulen und ich bin mir sicher, dass diese Fördermittel hier sehr gut angelegt sind“.

Die Förderung des Bildungszentrums erfolgt im Rahmen der Förderung des Landes zur ländlichen Entwicklung. Hessen verfolgt damit das Ziel ländliche Räume als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume zu sichern und weiterzuentwickeln. Die Fördermaßnahmen sollen zusätzlich den nachhaltigen Ausbau der Landwirtschaft und der Wirtschaftskraft beitragen.

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