Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz

Bensheim nimmt an der Sicherheitsinitiative KOMPASS teil

Stadt nimmt als 15. Kommune an Landesinitiative des Innenministeriums teil

KOMPASS Bensheim
v.l. Stadtrat Adil Oyan (Stadt Bensheim), Abteilungsdirektor Dirk Engelhard (Polizeipräsidium Südhessen), Innenminister Peter Beuth (HMdIS), Landtagsabgeordnete Birgit Heitland, Bürgermeister Rolf Richter (Stadt Bensheim)

Bensheim nimmt an der hessischen Sicherheitsinitiative KOMPASS teil. Innenminister Peter Beuth hat heute die neue KOMPASS-Kommune besucht und den Einsatz für mehr Sicherheit vor Ort begrüßt. KOMPASS (KOMMunalProgrAmmSicherheits Siegel) ist ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die hessischen Städte und Gemeinden. Ziel des Programms ist es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln und passgenaue Lösungen für Probleme vor Ort zu schaffen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention.

„Das Sicherheitsgefühl der Bensheimer Bürger stärken.“

„In Bensheim werden künftig passgenaue Lösungen für die Sicherheit vor Ort gemeinsam angepackt. Dabei werden auch die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen und die Möglichkeit haben, ihre Sicherheitsbedürfnisse in lokale Maßnahmen einfließen zu lassen. Die polizeiliche Kriminalstatistik belegt, dass Hessen immer sicherer geworden ist. Mit zielgerichteten Präventionsmaßnahmen wollen wir auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger weiter stärken und spezifische Lösungen für die jeweiligen Probleme vor Ort schaffen. In Bensheim werden alle relevanten Sicherheitspartner an einen Tisch geholt, um gemeinsam für mehr Sicherheit zu sorgen. Dies wird für ein echtes Sicherheitsplus vor Ort sorgen“, sagte Innenminister Peter Beuth.

Durch die Aufnahme der Kommune in die Sicherheitsinitiative des Landes, wird auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger gestärkt. Bensheim ist die 15. KOMPASS-Kommune in Hessen. Weitere 28 Kommunen werden noch in diesem Jahr in das Programm aufgenommen. Zusätzlich haben weitere 52 Städte und Gemeinden ihr Interesse bekundet.

Zwei zusätzliche Stellen zugewiesen

Für KOMPASS weist das Hessische Innenministerium den Polizeipräsidien jeweils zwei zusätzliche Stellen – hessenweit insgesamt 14 – zu, um so den Bereich der Prävention dort weiter zu stärken. Außerdem wurde eine Geschäftsstelle für KOMPASS beim Hessischen Landeskriminalamt eingerichtet, die mit ebenfalls zwei zusätzlichen Stellen ausgestattet ist. Darüber hinaus werden 30 weitere „Schutzmänner vor Ort“ landesweit eingesetzt. Jede KOMPASS-Stadt und jede KOMPASS-Gemeinde wird bei erfolgreicher Zusammenarbeit mit dem Land Hessen ihr eigenes Sicherheitssiegel erhalten. Zur Evaluierung der Initiative KOMPASS wird das Kommunalprogramm wissenschaftlich begleitet und die erfolgten Maßnahmen ausgewertet.

„Jede KOMPASS-Kommune steht schon jetzt dafür, dass dort in Kooperation mit der Polizei gemeinsam an der Stärkung der Sicherheit gearbeitet wird. Wenn die ausgemachten Probleme angepackt und Lösungen erfolgreich umgesetzt wurden, werden diese KOMPASS-Kommunen mit dem Sicherheitssiegel ausgezeichnet. Die Auszeichnung mit dem Sicherheitssiegel bedeutet nicht, dass dort künftig keine Straftat mehr stattfindet. Das Sicherheitssiegel steht vielmehr dafür, dass die Kommune sich in besonderem Maße für die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger eingesetzt, deren Sorgen und Ängste aufgegriffen und gemeinsam mit der Polizei Sicherheitsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt hat“, so der Innenminister.

Weiterführende Informationen zum KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel finden Sie unter kompass.hessen.de. Interessierte Kommunen können sich an kompass@hmdis.hessen.de wenden.

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